Donnerstag, 29. Dezember 2011
Alles Gute im Neuen Jahr
Donnerstag, 10. November 2011
Atemberaubend
Donnerstag, 06. Oktober 2011
Philosoph tot: stay hungry stay foolish
Der Gründer der Computerfirma Apple ist tot. Er starb an Bauchspeicheldrüsenkrebs. Nun könnte man sagen: tragisch, aber wozu die Aufregung. Nun, mit Steve Jobs ist ein ganz Grosser gestorben. Er hat die Welt verändert, nicht nur die Technik- oder Kommunikationswelt. Steve Jobs war für viele ein Philosoph. Wenn man sämtliche Reden von ihm liest, dann fällt auf, dass er stets etwas von einem super-coolen Prediger hatte. Bei ihm war viel die Rede von "tu nur was du liebst" oder "hör auf dein Herz". Dieses Gerede von Liebe und Herzensdingen ist ziemlich kitschig. Aber hey, es kam von einem Technik-Guru und nicht von einem Zen-Mönch. Alle grossen Ideen, alle berührenden Aussagen sind kitschig.Die wahrscheinlich beste Rede hielt er 2005 bei der Abschlussfeier an der Universität Stanford. Jobs sagte damals: "Eure Zeit ist begrenzt. Vergeudet sie nicht damit, das Leben eines anderen zu leben. Lasst euch nicht von Dogmen einengen - dem Resultat des Denkens anderer. Lasst den Lärm der Stimmen anderer nicht eure innere Stimme ersticken. Das Wichtigste: Folgt eurem Herzen und eurer Intuition, sie wissen bereits, was ihr wirklich werden wollt. Alles andere ist zweitrangig."
In der gleichen Rede sprach er auch über seine Krebserkrankung und über den Tod: "Keiner will sterben. Selbst Leute, die in den Himmel wollen, wollen nicht sterben, um dahin zu kommen. Und doch ist der Tod das Ziel, das wir alle gemein haben. Und das ist so, wie es sein sollte, denn der Tod ist höchstwahrscheinlich die beste Erfindung des Lebens. Er bewirkt den Wandel. Er entrümpelt das Alte, um Platz zu machen für das Neue." Sein Schlusswort an die Studierenden lautete: "Bleibt hungrig. Bleibt tollkühn." kr
Eine Zusammenfassung der Rede gibt es hier auf Spiegel Online: // Rede Steve Jobs an der Uni Stanford
Und hier die Rede im Original:
in Gottes Geist
um
12:56
Donnerstag, 01. September 2011
Dann noch dies...
Der Vorhang ist zerrissen: Enthüllungen über den sexuellen Missbrauch durch Priester und dessen systematische Vertuschung spülen hinweg, was in Jahrhunderten aufgebaut worden ist. Der Katholizismus in Irland liegt darnieder. Ein Trauerspiel, // nachgezeichnet von Daniel Deckers in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, 31. August 2011.
Spiritualiät III
LEARN from Rick Mereki on Vimeo.
3 Jungs, 44 Tage, 11 Länder, 18 Flüge, 38'000 Meilen, ein explodierender Vulkan, 2 Kameras und ungefähr ein Terabyte Aufnahmen... Resultat: 3 wunderbare Kurzfilme. Spiritualität total!
Spiritualiät II
EAT from Rick Mereki on Vimeo.
3 Jungs, 44 Tage, 11 Länder, 18 Flüge, 38'000 Meilen, ein explodierender Vulkan, 2 Kameras und ungefähr ein Terabyte Aufnahmen... Resultat: 3 wunderbare Kurzfilme. Spiritualität total!
Spiritualiät I
MOVE from Rick Mereki on Vimeo.
3 Jungs, 44 Tage, 11 Länder, 18 Flüge, 38'000 Meilen, ein explodierender Vulkan, 2 Kameras und ungefähr ein Terabyte Aufnahmen... Resultat: 3 wunderbare Kurzfilme. Spiritualität total!
Donnerstag, 09. Juni 2011
Unendlich berührend
Vor einem Jahr hatte der britische Regisseur Kevin Macdonald über das Internet-Videoportal YouTube Menschen in aller Welt dazu aufgerufen, am 24. Juli ihren Alltag mit der Kamera zu dokumentieren. Sie sollten filmen, was sie erfreut, was sie erschreckt, was ihnen wichtig ist im Leben, und ihre Aufnahmen dann an Macdonald schicken, via YouTube.
Die Resonanz war gross, fast überall. Macdonald erhielt mehr als 80.000 Videos aus 192 Ländern, 4500 Stunden Material insgesamt, darunter Aufnahmen vom tödlichen Gedränge bei der Love Parade in Duisburg und ein Propagandafilm islamistischer Extremisten aus Pakistan. In Ländern wie Papua-Neuguinea oder Angola verteilten die Macher über lokale Hilfsorganisationen Kameras an die Einheimischen, erklärten ihnen die Handhabung der Geräte und sammelten nach dem Dreh die Speicherkarten ein. Nur ein paar der üblichen Spielverderber machten nicht mit, Nordkorea zum Beispiel; in Staaten wie Iran gelang es Hobbyfilmern, die rigide Internetzensur zu umgehen.
Gemeinsam mit seinem Cutter Joe Walker stellte Macdonald aus dem Wust von Amateuraufnahmen einen Film von 90 Minuten zusammen, Titel: "Life in a Day", die Chronik eines Tages, mal berührend, mal banal, oft heiter, mitunter traurig, aber immer radikal subjektiv. In dieser Woche startet das Werk in den deutschen Kinos, in der Schweiz wird der Film wohl nicht in den Kinos gezeigt. Man muss sich also auf die DVD gedulden. Oder hier den Trailer ansehen:
Die Resonanz war gross, fast überall. Macdonald erhielt mehr als 80.000 Videos aus 192 Ländern, 4500 Stunden Material insgesamt, darunter Aufnahmen vom tödlichen Gedränge bei der Love Parade in Duisburg und ein Propagandafilm islamistischer Extremisten aus Pakistan. In Ländern wie Papua-Neuguinea oder Angola verteilten die Macher über lokale Hilfsorganisationen Kameras an die Einheimischen, erklärten ihnen die Handhabung der Geräte und sammelten nach dem Dreh die Speicherkarten ein. Nur ein paar der üblichen Spielverderber machten nicht mit, Nordkorea zum Beispiel; in Staaten wie Iran gelang es Hobbyfilmern, die rigide Internetzensur zu umgehen.
Gemeinsam mit seinem Cutter Joe Walker stellte Macdonald aus dem Wust von Amateuraufnahmen einen Film von 90 Minuten zusammen, Titel: "Life in a Day", die Chronik eines Tages, mal berührend, mal banal, oft heiter, mitunter traurig, aber immer radikal subjektiv. In dieser Woche startet das Werk in den deutschen Kinos, in der Schweiz wird der Film wohl nicht in den Kinos gezeigt. Man muss sich also auf die DVD gedulden. Oder hier den Trailer ansehen:


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